Pech für Paszek und Safarova

Topgesetzte Lucie Safarova, Tamira Paszek und deutsches Duo in Runde eins des Jubiläumsturniers ausgeschieden

Im Vorjahr war für Tamira Paszek in der 1. Qualifikationsrunde des „Generali Ladies Linz“ Endstation, heuer in der 1. Runde des Hauptbewerbs. Österreichs beste Tennsspielerin verlor am Dienstag gegen die Qualifikantin Stefanie Voegele aus der Schweiz mit 4:6, 5:7. Paszek (Nr. 213 der Welt), war mit vorsichtigem Optimismus ins Spiel gegangen. „Es geht gegen eine Qualifikantin, das ist nie leicht. Die hat dann schon drei Siege in Folge gefeiert, kennt die Bedingungen, hat Selbstvertrauen. Aber ich werde versuchen, meine Wildcard zu nutzen“, hatte die 25-Jährige erklärt. Es ist ihr leider nicht gelungen. Warum nicht? „Im ersten Satz war ich zu passiv, im zweiten Satz habe ich dann zu meinem Spiel gefunden. Leider hat es bei 5:4 ein paar enge Punkte gegeben, das war ein wenig unglücklich für mich. Ich bin natürlich traurig über das Ausscheiden. Es wollte nicht sein, ich muss jetzt lernen, die Lockerheit mit auf den Platz zu nehmen und die Erwartungen ein wenig zurück zu schrauben.“ Ihr persönliches Ziel: Wieder den Sprung unter die Top 50 schaffen. „Und eine Riesenmotivation wäre die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio“, sagte Paszek.

Am späten Nachmittag war dann das Match der jungen Oberösterreicherin Barbara Haas gegen die Tschechin Barbora Strycova angesetzt.

Eine schwarze Serie am Dienstag, dem traditionellen „Österreicherinnen-Tag“ beim „Generali Ladies Linz“, erlebten heute zwei deutsche Spielerinnen. Erst verlor Julia Görges mit 3:6, 4:6 gegen die italienische Vorjahresfinalistin Camila Giorgi, dann  hatte Annika Beck gegen die für die erkrankte Anna Karolina Schmiedlova in den Hauptbewerb gerutschte Britin Johanna Konta keine Chance und verlor mit 1:6, 3:6. Bereits am Montag war mit Anna-Lena Friedsam die erste von insgesamt sechs deutschen Spielerinnen gescheitert.

Die Sensationsfrau des Tages war die 24-jährige Andreea Mitu. Die Rumänin, Nummer 95 in der Weltrangliste, besiegte die topgesetzte Tschechin Lucie Safarova mit 6:3, 6:4. Die Nummer sechs der Welt hatte nach den US-Open an einer bakteriellen Infektion gelitten.