Julia Grabher erhält Wildcard für das Upper Austria Ladies Linz 2021

Die erste Wildcard, die Turnierdirektorin Sandra Reichel für das Upper Austrian Ladies Linz 2021 vergibt, geht an eine Österreicherin! Die 25-jährige Vorarlbergerin Julia Grabher kommt beim zweitältesten Hallendamenturnier der Welt, das vom 6. bis 12. November in der Linzer Tips Arena stattfindet, in den Genuss der begehrten „Freikarte“ für den Hauptbewerb!
 
Die erste Reaktion von Julia Grabher lautete: „Oh, das ist für mich eine Mega-Freude, dass ich von Sandra eine Wildcard für den Hauptbewerb bekomme! Ich habe immer sehr gerne in Linz gespielt, vor heimischem Publikum ist man noch motivierter. Heuer natürlich ganz besonders.“ Turnierdirektorin Sandra Reichel fand lobende Worte für Grabher: „Julias Entwicklung geht nach vorn – das beobachte ich mit Freude! Im vergangenen hatte sie leider Verletzungspech bei unserem Turnier, als sie nach einem furiosen Matchbeginn aufgeben musste.“ Grabher hatte sich, als sie mit 3:2 und Break vor gegen die favorisierte Rumänien Sorana Cirstea in Führung gelegen hatte, eine Knöchelverletzung zugezogen. Die Vorarlbergerin ist im aktuellen WTA-Ranking als Nummer 195 zweitbeste ÖTV-Spielerin nach Barbara Haas (173), die im Moment wegen einer Handgelenksverletzung eine längere Pause einlegen muss.
 
Ihren Saison-Höhepunkt 2021 erlebte Julia Grabher im Frühjahr:  Die ÖTV-Spitzenspielerin holte sich mit einem 6:2 und 6:3-Finaltriumph gegen die Italienerin Lucia Bronzetti den Titel bei dem mit 60.000 US-Dollar dotierten ITF-Sandplatzturnier in Bellinzona im Tessin und sicherte sich damit ihren bislang größten Erfolg auf der ITF-Tour.
 
Mit ihrem Auftritt bei den French Open hadert Grabher ein wenig, denn sie verpasste den Einzug in den Hauptbewerb des Grand-Slam-Turniers nur hauchdünn. Brisant war in der ersten Runde der Qualifikation für die US Open das rot-weiß-rote Duell zwischen Julia Grabher und Barbara Haas. Die Vorarlbergerin besiegte die Oberösterreicherin nach 90 Minuten mit 6:2, 7:5. Für die beiden gleichaltrigen Österreicherinnen war es das insgesamt achte Aufeinandertreffen auf höchster Ebene, das zweite im Jahr 2021. Fünfmal hatte dabei Haas die Nase vorne, drei Siege konnte Grabher bisher erringen. In der zweiten Runde kam leider das Aus für Grabher gegen die an Nummer eins gesetzte Kroatin Ana Konjuh. 

Fazit von Julia Grabher: „Mir fehlt noch die Konstanz, das möchte ich in Zukunft verbessern.“ Man darf es der ehrgeizigen Vorarlbergerin zutrauen!
 
Die nachfolgenden Bilder können Sie honorarfrei für Ihre Berichterstattung verwenden. Der Fotocredit lautet: Alexander Scheuber/ Upper Austria Ladies Linz. 

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